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 October & April

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Eternety
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BeitragThema: October & April   So Jan 03, 2010 10:37 pm

Titel: October and April

Autor: Eternety

Rating: p18

Warning: Lemon

Disclaimer: Meine Figuren gehören mir. Das wunderschöne Lied „October and April“ ist von The Rasmus und Anette Olzon.

http://www.youtube.com/watch?v=jZ9thA0bUkA

Inhalt: Der Oktober ist kalt, regnerisch. Er zeigt, dass der Herbst schon da ist und der Winter bald kommt. Der April hingegen lässt den nahen Sommer schon erahnen. Genauso sind er und sie. Vollkommene Gegensätze und doch so ähnlich…
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Eternety
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BeitragThema: Re: October & April   So Jan 03, 2010 10:37 pm

Wie liegen auf einer Wiese. Es ist warm hier mitten im Sommer. Die Sonne scheint und kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen.
Wir liegen im weichen Gras, spüren jeden Halm, der uns sachte kitzelt.
Das machen wir oft. Einfach so nach draußen gehen, die Wärme genießen.
Die der Sonne und die zueinander.
Ich habe die Augen geschlossen und du fährst immer wieder mit deiner Hand durch meine Haare.
Es fühlt sich so gut an, zu spüren, wie deine Finger durch sie gleiten.
Wie sie meine Kopfhaut berühren, darüberstreichen wie eine Feder und dann den kleinen Knoten lösen, den du ertastet hast.
Du löst ihn so sanft, dass ich nicht einmal wirklich etwas spüre und doch öffne ich die Augen.
Ich sehe in dein Gesicht und du lächelst mich an.
Warm, weich und doch irgendwie anders als die Wärme die die Sonne auf meine Haut bringt.
Dein Lächeln ist warm, doch nicht wie der Sommer.
Du bist wie der Oktober. Sanft und manchmal etwas aufbrausend. Dann bist du kühl, fast kalt und schneidend wie der eisige Wind, der schon den nahen Winter erahnen lässt...
Doch nicht jetzt. Jetzt bist du warm wie die Sonne und schenkst mir ein Lächeln.
Ich hebe meine Hand und streiche deine weichen Gesichtszüge nach.
Weißt du, wie schön du bist?
Deine großen blauen Augen unter deinen schwarzen Haaren strahlen mich an.
Deine vollen Lippen zu einem Lächeln verzogen.
Ich kann nicht wiederstehen.
Vorsichtig stehle ich mir einen Kuss von ihnen. Es sind nur Sekundenbruchteile, wie so oft.
Wir küssen uns häufig und doch sind wir kein Paar. Wir sind wie Geschwister, Bruder und Schwester, Freunde, wie sie besser nicht sein können, doch mehr kann es einfach nicht sein, aber das hindert uns nicht daran, diese Augenblicke zu genießen.
Wieder fange ich deine Lippen mit meinen ein. Genieße es, sie zu berühren. Sie sind leicht rau, ich spüre, dass du heute Morgen keine Zeit hattest, dich gründlich zu rasieren, denn einige Stoppeln kratzen auf meiner Haut.
Jedes Kratzen genieße ich mehr, als du es glauben willst.
Das wolltest du mir noch nie glauben, dass ich es mag, dich so zu spüren.
Vorsichtig streiche ich mit meiner Zunge über deine Lippe und bitte dich, sie zu öffnen, doch du weigerst dich. Es ist wie so oft. Du willst mich betteln lassen, wartest, was ich noch tue um das zu bekommen, was ich haben will.
Ich lächle und spüre, dass auch du deine Lippen wieder zu einem Lächeln verziehst.
Die Augen halte ich weiter geschlossen.
Ich genieße es, dich zu spüren, die warme Sonnenstrahlen und den sanften Wind.
Hier draußen, ohne andere Menschen, die uns beobachten, in der Stille, ohne die Hektik der Welt um uns herum.
Wieder streiche ich mit meiner Zunge sanft über deine Lippen, doch wieder lässt du mich nicht ein.
Stattdessen spüre ich, dass du nach meiner Hand greifst, die auf dem Boden liegt.
Sanft, streichst du mit deinem Zeigefinger über meinen Handrücken.
Ich muss lächeln. Du weißt, dass ich es liebe, wenn du das tust… Es ist so eine harmlose Berührung und doch steckt in ihr alles, was uns ausmacht.
Diese Sanftheit und doch diese Distanz, die wir uns nur selten Erlauben zu überwinden.
Ich kann kaum von deinen Lippen lassen. Es ist, als würden sie mich süchtig machen.
So ist es immer, wenn ich sie berühre.
Am Anfang hast du darüber gelacht, doch heute geht es dir nicht anders, das weiß ich. Alles was wir tun macht uns süchtig und doch darf es nicht sein.
Es tut uns weh, ist wie Gift, das wie Blut durch unsere Adern fließt.
Aber genau das ist mir egal, wenn ich hier so mit dir sitze.
Obwohl sie so gut schmecken, löse ich mich von deinen Lippen. Ein letzter Kuss auf deinen Mundwinkel und ich beginne, dich vorsichtig auf die Wange zu küssen.
Wieder spüre ich diese kleinen Bartstoppeln, de über meine Lippen kratzen und spüre dein Lächeln.
Ich neige meinen Kopf und küsse dich auf dein Kinn und wie zur Antwort, greifst du nach meiner Hand.
Leicht drücke ich sie. Ich möchte nicht, dass du dich jetzt bewegst, wll, dass du mch machen lässt und du verstehst mich sofort.
Ich setze einen weiteren Kuss auf deinen Hals. Du kicherst leise, doch schon der nächste lässt dich verstummen.
Meine andere Hand wandert langsam auf deine Brust und bleibt über deinem Herzen liegen. Die ganze Zeit habe ich nicht einmal die Augen geöffnet. Ich weiß, wohin ich greifen muss, spüre es einfach.
Dein Herz schlägt langsam, gleichmäßig.
Dein Brustkorb hebt und senkt sich genauso langsam. Du bist entspannt, genießt, was ich tue.
Wieder küsse ich dich auf deinen Hals und du gibst einen zufriedenen Laut von dir.
Meine Lippen lasse ich auf dieser Stelle liegen. Ich spüre, wie sie leicht pulsiert. Spüre den Puls deines Herzens unter meinen Lippen und meiner Hand, spüre, wie sie synchron immer wieder schlagen. Es jagt mir einen Schauer über den Rücken, das zu spüren. Es fühlt sich so besonders an, dich so nah an mir zu spüren.
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Eternety
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BeitragThema: Re: October & April   So Jan 03, 2010 10:38 pm

Ich löse meine Lippen und küsse dich sofort wieder dorthin.
Deine Hand greift fester nach meiner. Du liebst diese Berührungen und deshalb berühre ich die Stelle ein weiteres Mal, bevor ich meine Spur weiter ziehe.
Ein Kuss nur und ich erreiche dein Schlüsselbein. Ich schiebe meine Hand weiter nach oben, spüre deine weiche Haut unter ihr und deine Brust, die sich etwas schneller bewegt, als ich deine Brustwarze berühre. Sachte streiche ich über dein Schlüsselbein, rechts mit meinen Lippen, links mit meiner Hand, gestützt nur durch deinen Arm, der sich inzwischen um mich geschlungen hat.
Ich ziehe die Luft ein, als ich deine Hände auf meiner Seite spüre.
Genauso sanft wie ich streichst du über meine Haut, unter mein Shirt und wieder darunter hervor. Deines hast du schon lange nicht mehr an. Dafür war es dir einfach zu warm und ich bin nur froh darüber. Ich spüre so deine Haut an mir, kann jeden Zentimeter einfach so erreichen, ohne durch lästigen Stoff gestört zu werden.
Meine Hand wandert von deinem Schlüsselbein nach oben, deinen Hals entlang. Zärtlich liebkose ich deine Wange, streiche über deine Lippen und fahre durch deine Haare, bis meine Hand in deinem Nacken liegen bleibt.
Hier liegt sie gut. Ich kann spüren, wie du atmest, spür deinen Herzschlag und kann mich festhalten, während ich beginne, dein Schlüsselbein weiter zu küssen.
Ich spüre deine Hand, die weiter durch meine Haare streicht und deine Lippen, die mich auf die Haare küssen, während ich mit meiner Zunge in die kleine Kuhle an deinem Hals fahre.
Ich spüre zum ersten Mal, wie du die Luft einziehst.
Deine Brust hebt sich stärker und unter meiner Hand spüre ich, wie dein Puls steigt.
Das wollte ich erreichen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Wieder küsse ich deinen Hals, beiß ihn die weiche Haut und ziehe sie vorsichtig mit meinen Zähnen, bevor ich sie wieder loslasse.
Ein leises Keuchen entkommt deinen Lippen und ich öffne die Augen. Sofort sehe ich die Abdrücke meiner Zähne in deiner weichen Haut und küsse die Stelle kurz, bevor ich deine Lippen wieder gefangen nehme.
Ich streiche mit meiner Zunge über deine wundervollen Lippen und sofort öffnest du sie.
Das Spiel am Anfang ist vorbei, jetzt willst du mehr als spielen. Unser Kuss wird etwas leidenschaftlicher und doch bleibt alles so sanft wie zuvor.
Du ziehst mich näher an dich und wir verlieren das Gleichgewicht. Das weiche Gras fängt uns auf und lässt mich weich landen.
Du liegst neben mir und schaust mich an, bevor du meine Lippen wieder gefangen nimmst.
Deine Zunge stielt sich wieder in meinen Mund, kaum dass ich ihr Einlass gewährt habe. Sie stupst leicht meine an und zieht sich dann zurück, um mich zu bitten, ihr nachzufolgen.
Ich tue es nur zu gerne, will dich weiter spüren, schmecken, erleben und doch löse ich den Kuss viel zu schnell.
Ich will mehr als das, will deinen Körper weiter erkunden und ihn spüren.
Einen kurzen Kuss schenke ich dir noch, bevor ich mich wieder der kleinen Kuhle unter deinem Hals widme.
Mit meiner Zunge stoße ich kurz hinein, lecke über den harten Knochen, bevor ich tiefer wandere.
Ich erreiche deine Brustwarzen und streiche mit meiner Hand darüber. Du lässt dich nach hinten fallen und liegst endlich auf dem Rücken vor mir.
Noch einmal streiche ich mit meiner Hand über deine Knospe, kneife dich leicht hinein und küsse sie dann wieder entschuldigend. Ich wollte dir nicht weh tun und das werde ich auch nie. Dafür bist du mir viel zu wichtig…
Ich lecke noch einmal über diese empfindliche Stelle, bevor ich mir meinen Weg weiter nach unten bahne.
Du keuchst wieder leise auf, als ich deinen Bauchnabel erreiche und mit meiner Zunge die empfindlcihe Haut necke.
Ich weiß, dass du das magst und deshalb fahre ich mehrfach darüber, richte mich leicht auf und ziehe wieder eine feuchte Spur von deiner Brust hinab zu deinem Bauchnabel.
Dabei spüre ich jeden einzelnen Muskel, fahre die leichte Andeutung von Bauchmuskeln entlang, genieße es, jeden Zentimeter an dir zu schmecken, zu fühlen und zu riechen.
Sonst riechst du nach deinem Duschgel, herb, männlich, doch heute nach meinem Parfüm. Mein Duft, der in meiner ganzen Wohnung hängt und auch an der Decke, unter der wir heute Nacht geschlafen haben.
Du riechst nach Bergamotte und Orange, gemischt mit deinem Geruch.
Ich liebe es, wenn du so riechst. Dann kann ich mir einbilden und auch für einen Moment glauben, dass wir eine Zukunft haben. Das es immer so sein kann, dass wir morgens aufwachen, zusammen in den Wald gehen und hier auf einer Wiese liegen.
Arm in Arm, von warmer Sonne beschienen, aneinandergeschmiegt, als wären wir die einzigen Menschen auf dieser Welt.
Jetzt ist es so und an anderes will ich nicht denken.
Wieder küsse ich deine weiche Haut und du lässt es geschehen.
Dir gefällt, was ich mache.
Dein Puls hat sich beschleunigt und deine Atmung geht keuchend.
Deine Hand liegt auf meinem Kopf und streicht mir immer wieder durch die langen Strähnen. Du stehst nicht auf blond hast du immer gesagt, nur bei mir ist es etwas anderes. Ich darf blond sein, sonst keine der Frauen, die versuchen, dir nahe zu sein.
Ich bin auch keine von ihnen, sondern stehe ganz anders zu dir.
Ich bin die, die hier über dir im Gras liegen darf und dich küsst, liebkost und hofft, dass der Augenblick nie endet.
Ich lege meine Hände auf deinen Brustkorb und streiche wieder über deine Knospen.
Ein leises Stöhnen entfährt dir und ich lächle, als ich dir noch einen Kuss auf deinen Bauch setze und dann mit meiner Händen nach unten streiche, bis ich am Bund deiner Jeans angekommen bin.
Kurz halte ich inne, streiche unter den Bund der Hose, bevor ich weiter streiche, über den eng anliegende Stoff und deinen Oberschenkel hinunter und wieder hinauf.
Ich spiele dieses Spiel weiter, setzte einen Kuss auf deinen Bauch und streiche mit meiner Hand deine Jeans entlang, erst nur außen, dann auch innen.
Du schiebst dich der Berührung entgegen, genießt, was ich mit dir machen und willst doch mehr. Das sehe und spüre ich schon, wenn ich meine Hand auf deine Brust lege oder mein Ohr auf deinen Bauch.
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Eternety
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BeitragThema: Re: October & April   So Jan 03, 2010 10:39 pm

In deiner Jeans hat sich eine Beule gebildet und nach endlosen Streicheleinheiten streiche ich das erste Mal locker darüber.
Du stöhnst auf und beugst dich meiner Hand entgegen. Genau das ist es, was du liebst.
Wir spielen ein Spiel, das keiner Gewinnen kann, keiner gewinnen soll. Das ist der Sinn des Spiels.
Langsam werde ich ungeduldig, spüre, wie dieses Spiel auch an mir nicht spurlos vorbei geht.
Auch meine Atmung ist schneller, mein Herz schlägt schnell. Mein Blut rauscht mir in den Ohren und ich spüre, wie auch meine Erregung wächst.
Wieder streiche ich dir über deine Beule und greife dann nach dem Knopf deiner Jeans.
Schnell habe ich ihn geöffnet und ziehe dir das enge Kleidungsstück über die Beine. Du stöhnst wieder auf, als ich deine Erregung etwas zu stark berühre.
Du liegst jetzt nackt vor mir. Die Mühe, dir wenigstens etwas von deiner Unterwäsche zu lassen, habe ich mir gar nicht gemacht.
Du richtest dich auf und greifst nach dem Saum meines Shirts, um es mir über den Kopf zu ziehen.
Warme Hände streicheln mir über den nackten Rücken und tasten nach dem Verschluss meines BHs, der meinem Shirt schnell folgt.
Nun spüre ich deine Lippen an meinem Hals.
Ich keuche, als ich deine Zähne nun ebenfalls spüre, doch du gibst dich nicht damit zufrieden, mich kurz zu necken.
Ich spüre einen kleinen Schmerz, ein ziehen in der empfindlichen Haut und kann ein Stöhnen nur knapp unterdrücken, als deine Zähne ebenfalls beginnen, an dieser Stelle zu knabbern.
Meine Hände haben inzwischen ihren Weg zurück zu deinen Beinen gefunden.
Sachte streiche ich dir über die Oberschenkel, doch als du mich etwas zu fest beißt, verkralle ich mich mit meinen Nägeln in deiner weichen Haut.
Ein Stöhnen entkommt uns beiden. Wirklich Schmerzhaft ist es nicht, sondern irgendwie erregend. Dieser leichte Schmerz ist unglaublich und so beißt du mir noch einmal in den Hals, um dich an der Stelle festzusaugen wie ein Vampir, der seine Blutmahlzeit kaum abwarten kann.
Ich hingegen halte meiner Hand ruhig und versuchte, nicht auf dich zu kippen.
Dann, als du endlich von meinen Hals ablässt und mich ansiehst, kann ich nicht anders, als deine Lippen wieder gefangen zu nehmen.
Du ziehst mich auf dich und ich kann deutlich deine Erregung spüren, wie sie gegen meinen Bauch drückt.
Deshalb unterbreche ich den Kuss schnell wieder.
Ich rutschte etwas nach unten und setze einen Kuss auf die Innenseite deines Oberschenkels.
Dort sehe ich noch die Überbleibsel der letzten Nacht und lecke entschuldigend über das blaue Mal, dass ich dir beigebracht habe.
Warum kann ich dir nur einfach nicht wiederstehen?
Du keuchst nur und greifst wieder in meine Haare, um mit deiner Hand hindurch zu fahren.
Du liebst meine Haare, sagst immer, sie wären so wunderbar weich, wie du das von keiner anderen Frau kennst und ich fühle mich immer wieder geschmeichelt darüber.
Ein Lächeln stiehlt sich auf meine Lippen, als ich noch einmal über die Stelle lecke und dann wieder weiter nach oben wandere.
Deine Erregung kannst du nun wirklich nicht mehr verleugnen und als ich an deinem Glied ankomme, kann ich nicht wiederstehen. Ich setze einen kleinen Kuss auf die Spitze.
Wieder stöhnst du leise auf und beißt dir auf die Lippen.
Wir sind nicht alleine hier, auch wenn wir das gerne hätten. Nur das hohe Gras verhindert, dass uns der nächste Passant sieht.
Ich lächel und küsse noch einmal die feuchte Spitze, bevor ich über deine Seite Lecke.
Wieder höre ich dieses wunderschöne Stöhnen von dir.
Meine Hände haben sich inzwischen verselbstständigt.
Sie streichen immer wieder über deinen Bauch bis nach unten zu deinen Oberschenkeln und wieder zurück, während meine Lippen ganz mit deiner Erregung beschäftigt sind.
Ich weiß, wie sehr du liebst, was ich hier tue und eine kleine Revange von gestern bin ich dir auch noch schuldig. Du hast dich so um mich gekümmert, heute bist du an der Reihe und so lasse ich deine Spitze in meinen Mund gleiten und sauge leicht daran, spiele mit meiner Zunge an der empfindlichen Haut und entlocke dir wieder ein Stöhnen.
Dir scheint zu gefallen, was meine Lippen machen, denn immer wieder beugst du dich meiner Berührung entgegen.
Ich schaue zu dir hinauf.
Du hast deine Augen geschlossen und deine Lippen sind leicht geöffnet.
Meine Hand liegt wieder auf deiner Brust und ich spüre, wie schnell dein Herz schlägt und dein Atem rast.
Deine Hand streicht wieder durch meine Haare und ohne es kommen zu sehen, spüre ich, wie sie weiter nach unten fahren und mich zu dir nach oben ziehen.
Gierig verschließt du meine Lippen mit deinen und fährst mit deinen Händen zu meiner Hose, die du mir schnell von den Hüften schiebst. Gerade bin ich froh, dass ich so gerne Stoffhosen trage, die nicht so eng sitzen wie deine Jeans.
Ich spüre deine Ungeduld und überlasse dir nur zu gerne die Führung. Nicht nur du bist ungeduldig, ich bin es genauso. Deine Hände fahren noch einmal verlangend meine Seite entlang und greifen dann meine Hüften.
Ich stöhne auf, als ich dich in mir spüren kann.
Deine Lippen suchen wieder die meinen, während du dich das erste Mal bewegst.
Ich keuche in den Kuss, doch du erstickst mein Keuchen sofort mit deinen wundervollen Lippen.
Wieder bewegst du dich, stößt in mich, nimmt mir jede Selbstbeherrschung. Nur dein Kuss verhindert, dass ich laut stöhne und herrausschreie, was wir tun.
Deine Lippen entlassen meine und ich spüre, wie sie wieder auf meinem Hals liegen. Sie saugen an der kleinen Stelle, die du so liebst und die seit Wochen die gleiche, blaue Farbe hat. Wieder stöhne ich auf, als du dich bewegst, dazu dieses unbeschreibliche Gefühl deiner Lippen an meinem Hals. Es lässt mich Sterne sehen und raubt mir den Verstand.
Ich spüre, dass ich nicht mehr lange aushalte und dir scheint es nicht anders zu gehen.
Ich kralle mich in deinen Rücken als du mit deiner Hand über meine Brust fährst und gleichzeitig wieder in mich stößt.
Ich stöhne auf, höre dich aber genauso. Du stöhnst vor Schmerz und unglaublicher Lust.
Mein Körper scheint in Flammen zu stehen. Jeder Zentimeter ist angespannt und als dann endlich die erlösende Welle über mich rollt, halte ich kurz die Luft an und schließe die Augen.
Ich spüre, dass ich dich mitreiße und höre dein letztes Stöhnen, während auch du kommst.
Weißt du, wie schön du in diesem Moment aussiehst? Deine erhitzen Wangen, deine glasigen, lustverhangenen Augen, deine Lippen, die sich leicht geöffnet haben.
Dieses Bild brennt sich mir immer wieder ins Gedächtnis und bleibt auch dort, wenn wir uns nicht sehen können… oder schlimmer noch, wenn wir uns sehen und uns nicht berühren dürfen, aber das ist im Moment egal.
Erschöpft liegen wir nebeneinander und ich kuschel mich in deine Arme.
Du streichst mir immer wieder über die Seite, liebkost meine warme Haut mit deinen Händen und küsst mich, als wäre es unser letzter Tag.
Ich schaue dich an, mein schwarzhaariges Gift. Langsam spüre ich wieder den Schmerz, dass ich dich nicht immer neben mir haben kann, versuche ihn zu verdrängen, doch es gelingt mir nicht so, wie ich das möchte.
Wir sind wie Gift füreinander.
Ich brauche dich wie du mich brauchst und gleichzeitig verletzen wir uns und alle um uns herum mit dem, was wir tun.
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Eternety
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BeitragThema: Re: October & April   So Jan 03, 2010 10:40 pm

Wir sind die besten Freunde, wollen auch gar nicht mehr sein und doch können wir nicht die Finger voneinander lassen. Ich liebe es, wenn deine Hand meine Seite hinaufstreicht, wenn deine warmen Lippen meine berühren und doch liebe ich dich nicht, wie ich es müsste, um mit dir zusammen zu sein.
Ich bin nicht bereit, genug dafür aufzugeben…

Du spürst, dass ich wieder nachdenke, kennst mein Verhalten schon zu genau, wenn ich mich in meinen Gedanken vergrabe und ziehst mich noch näher an dich.
„Lass uns gehen.“, sagst du leise und entlässt mich aus deinen Armen.
Ich nicke nur und suche mir meine Sachen wieder zusammen. Schnell, viel zu schnell, bin ich wieder angezogen, genau wie du.
Dein Hemd liegt immer noch unbeachetet im Gras und ich weiß, dass du es so schnell nicht anziehen wirst, wenn ich dich nicht darum bitte. Du liebst es einfach, die Sonne auf deinem Körper zu spüren und ich liebe es, das Licht darauf zu betrachten, das Muskelspiel, wenn du dich bewegst und mir vorzustellen, wie warm sie in diesen Augenblicken ist…
Deshalb gehe ich wieder auf dich zu, streiche dir über die Brust und fahre dann auf deinen Rücken, was dich sofort zusammenzucken lässt.
„Tut mir leid…“, sage ich leise und streiche noch einmal über die Schrammen, die meine Fingernägel hinterlassen haben. Ich war wieder zu unvorsichtig und habe dich verletzt, doch du lächelst mich nur an.
„Muss es nicht. Ich werde sie mit Stolz tragen.“, antwortest du und nimmst mich wieder in den Arm.
Jetzt kann ich die warme Haut wieder an meinem ganzen Körper spüren, auch durch den Stoff meiner Kleidung hindurch. Es ist, als würde deine Wärme sie von meinem Körper brennen.
Wie gerne würde ich dir jetzt sagen, dass ich dich liebe… Das ich nicht will, dass das hier je aufhört, dass du mir gehören sollst und nur mir alleine und zwar immer und ewig, aber ich kann es nicht.
Nie wieder will ich dich hergeben müssen und doch weiß ich, dass wir uns damit noch weiter voneinander abhängig machen würden und uns damit vergiften.
Wir würden uns verletzen und das ist das Letze, was ich möchte: dich verletzen.
Wir sind einfach nicht füreinander geschaffen. Du sagst immer, wir wären wie April und Oktober.
Ich warm, leidenschaftlich und wunderschön, aber manchmal etwas aufbrausend wie ein Sturm, der nach einem Warmen Tag das Land verwüstet, du dunkel und viel zu kalt, doch wie ich finde, wunderbar warmherzig, wenn man dich kennt.
Wir sind wie Geschwister aufgewachsen. Meine Eltern wohnten direkt neben deinen und schon als kleine Kinder sind wir oft zusammen spielen gegangen. Du warst immer mein kleiner Bruder, auf den ich aufpassen musste und ich die große Schwester, die dich beschützt hat.
Ich kenne dich in und auswendig, genau wie du mich.
Ich weiß, was du am liebsten isst und trinkst, welches Kleidungsstück du liebst und warum du den Teddy einfach nicht wegschmeißen kannst, obwohl von ihm kaum noch ein Stück Stoff vorhanden ist.
Zu mir kommst du, wenn dir ein Mädchen das Herz gebrochen hat, um dich bei mir auszuweinen und oft genug war auch ich der Grund für die Trennung.
Wir haben ein Verhältnis zueinander, das keiner versteht.
Wir lieben uns auf eine ganz spezielle Art und Weise, die außer uns keiner verstehen kann.
Unsere Eltern hatten sich immer gewünscht, dass wir eines Tages heiraten, Kinder bekommen, vielleicht den Hof deiner Eltern übernehmen, aber genau das will ich nicht.
Ich will Karriere machen, möchte mehr als nur Hausfrau und Mutter sein und genau das ist es, was mehr als das, was wir haben, unmöglich macht.
Einmal hast du versucht, mit mir zu gehen. Wir haben es versucht, aber dir ist in der Stadt die Decke auf den Kopf gefallen. Drei Wochen hast du es ausgehalten, dann hab ich dich persönlich zurückgebracht.
Dich so zu sehen hat mir das Herz gebrochen und so haben wir es beendet, bevor es überhaupt angefangen hat.
Das wir uns immer noch so nah kommen, können wir nicht verhindern.
Es ist als wären wir zwei Magneten, zwei Gegensätze, die sich einfach nicht loslassen können. Als wären wir Tag und Nacht, Hass und Liebe, die einfach nicht ohneeinander existieren können.

Du hast mich die ganze Zeit im Arm gehalten, während ich nachgedacht habe und jetzt streichst du mir sanft über die Wange.
„Komm, wir müssen zurück. Dein Zug fährt in zwei Stunden.“, sagst du mir leise und ich höre das Bedauern in ihr. Du willst mich nicht gehen lassen, so wie ich dich nicht gehen lassen will, aber so ist das einfach.
Ich nicke und löse mich von dir, schaue dich an und kann einfach nicht anders, als mich zu dir vorzubeugen und dich zu küssen, mein süßer, süßer Oktober.
Du lächelst warm und erwiderst den Kuss, während du wieder durch meine Haare streichst. Ich trage sie nie offen, nur wenn ich bei dir bin. Nur, damit du durch sie streichen kannst. Auch Tops und diese Jeans sind nur für dich reserviert. In der Stadt trage ich andere Dinge, die „passender“ für mich sind, für meine Stellung und meinen Job, doch hier kann ich das tragen, was ich will, nicht was mir die Ettikette vorschreibt und genau deshalb bin ich jedes Wochenende hier, wenn ich nicht arbeiten muss. Einfach, um ich selber zu sein.
Du löst dich von mir und ich bin enttäuscht, deine Lippen nicht mehr zu spüren, doch schon greifst du nach meiner Hand und ziehst mich mit dir.
Ich folge dir, greife fester zu, verhindere, dass du meine Hand loslässt, doch ich weiß, dass du das nicht machen würdest, außer, ich bitte dich darum.
Wir laufen zurück, werden mit jedem Schritt beide betrübter und wissen doch, dass es das Beste ist.
Nachher auf dem Bahnhof wirst du mich in den Arm nehmen und bitten, dass ich bleibe… und ich werde wie immer überlegen und es am liebsten tun… und doch in den Zug steigen und zurückfahren, nur um wiederzukommen und von dir zu hören, dass dich deine neue Freundin schon wieder nach kurzer Zeit verlassen hat, weil sie das Bild von uns beiden entdeckt hat, das auf deinem Schreibtisch steht. Auf meinem steht das Gleiche.
Wir beide, auf meinem Abschlussball. Ich im schwarzen Abendkleid, du im Anzug. Wir lächeln, halten uns an den Händen und sehen uns an, als wären wir verliebt, doch was der Blick wirklich bedeutet, wissen wieder nur wir beiden.
Kurz danach bin ich zum ersten Mal gegangen. Studieren. Damit bin ich nun schon lange fertig. Ich arbeite auch schon mehrere Jahre, habe sogar schon mehrere Beziehungen hinter mir, aber wie deine sind meine an uns gescheitert.
Wir sind nicht nur Gift für uns, sondern auch für andere. Solange einer von uns alleine ist, kann der andere einfach niemanden finden, so scheint es mir manchmal auf jeden Fall.
Während ich nachdenke, gehen wir weiter, setzen einen Fuß vor den nächsten und werden doch immer langsamer, bis wir stehen bleiben und ich mich an dich schmiege.
„Warum kann es einfach nicht funktionieren…“, flüstere ich leise und lehne meinen Kopf an deine Schulter, die du nur leicht nach oben ziehst.
„Ich weiß es nicht…“, sagst du leise und greifst unter mein Kinn, um meinen Kopf nach oben zu ziehen und mich wieder zu küssen.
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BeitragThema: Re: October & April   So Jan 03, 2010 10:41 pm

Ich erwidere den Kuss, bis mir ein Tropfen auf den Kopf fällt.
Verwirrt löse ich den Kuss und schaue nach oben. Wolken, wohin man auch schaut. Innerhalb kurzer Zeit hat sich der gesamte Himmel verdunkelt.
Schwere Tropfen fallen nach unten und auf uns.
Ein warmer Sommerregen durchnässt uns und wir bleiben einfach im Regen stehen, genießen die warmen Tropfen und die Nähe zueinander, die bald schon enden muss, wenn wir uns nicht endlich ein Herz fassen.
Ich schaue dich an, fange deine Lippen wieder ein und streiche mit meiner Zunge darüber, um dich um Einlass zu bitten.
Sofort gibst du meinem Wunsch nach und versinkst mit mir zusammen in diesen Kuss… und doch endet er wieder zu schnell.
Ich löse mich von dir und greife nach deiner Hand, um dich mit mir zu ziehen.
Wir sind beide durchnässt und unsere Kleidung klebt an unseren Körpern.
„Komm, sonst verpasse ich meinen Zug und mein Chef reißt mir den Arsch auf.“, sage ich und zerstöre damit jede romantische Stimmung. Es tut weh, aber genau das war meine Absicht hinter diesem Satz.
Du nickst ernst und beschleunigst deine Schritte. Du kennst die Absicht dahinter und bist auch dankbar, dass ich das übernehmen, den sonst ist das dein Part.
Wir erreichen das Dorf schon nach wenigen Minuten, doch schon als ich mein Gepäck hole, kommt diese Sehnsucht in mir hoch, so dass ich eine Minute in meinem Zimmer verharre.
Du wartest auf mich, fährst mich wie immer zum Bahnhof, doch jetzt, hier in meinem alten Kinderzimmer, fühlt sich das so falsch an… und doch so richtig.
Wir können einander nicht so lieben, wie wir es müssten, können nicht treu sein…
Meine letzte Affäre war vor einer Woche, deine ist nicht viel länger her. Das war auch so, als wir es versucht haben und damit verletzten wir uns nur noch mehr.
Ich will nicht gehen, aber ich tu uns beiden auch keinen Gefallen, wenn ich bleibe und so greife ich nach meinem Koffer, um ihn nach unten zu bringen.
Wir sind spät dran, so dass ich auf den Bahnsteig rennen muss, nur um zu sehen, wie mein Zug genau vor meinen Augen aus dem Bahnhof fährt.
Ich habe ihn verpasst und damit nicht nur meine Reisegelegenheit, sondern auch einen wichtigen Termin am Abend.
„Verdammt.“, fluche ich laut und spüre, wie mir Tränen in die Augen schießen. Damit war es das mit meinem Job. Der Termin heute Abend war meine Chance gewesen und ohne ihn wäre es das gewesen. Selbst wenn ich jetzt anrufen würde, mein Chef wäre erbarmungslos…
Ich will trotzdem schon nach meinem Handy greifen, als ich deine Arme spüre, die sich sanft um mich legen.
Du greifst nach meiner Hand und hältst sie fest.
„Nicht. Bitte, bleib hier.“, flüsterst du mir leise ins Ohr und drückst mich noch näher an dich, als wolltest du mich zerdrücken. „Geh nicht wieder weg. Ich will, dass du bei mir bleibst. Lass es uns nochmal versuchen. Bitte. Ich kann ohne dich nicht mehr leben.“
Wieder habe ich Tränen in den Augen. Eine stiehlt sich heraus und läuft meine Wange hinab.
„Das geht nicht… du weißt…“, sage ich und drücke mich doch fester an dich.
„Ja, aber trotzdem. Wir können doch sowieso nicht ohneeinander leben. Warum willst du unbedingt weg.“, murmelst du mir ins Ohr und ich erzittere bei jedem Wort.
„Ich…“, setze ich an, aber mir bleibt der Satz im Hals stecken. „Ich…“, versuche ich es noch einmal, gebe aber auf.
Es geht nicht. Ich kann ihm einfach nicht sagen, dass ich von ihm weg will, dass es mir nie wirklich um etwas anderes gegangen ist.
Dass ich ihn zu sehr liebe, mich selbst aufgeben würde, wenn ich hier bleiben würde. Dass ich Angst habe, wieder dieses Gift durch meine Adern fließen zu spüren, wenn du doch nicht treu sein kannst… oder ich. Das ich davor weglaufe, dich zu verletzen und mich gleich mit.
Der nächste Zug fährt in den Bahnhof und erstickt jedes Gespräch.
Ich könnte in ihn springen und einfach irgendwo hin fahren, nur weg von dir, aber… ich kann es nicht, will es nicht.
Ich genieße es viel zu sehr, in deinen Armen zu liegen, dich zu spüren, zu wissen, dass du hier, bei mir bist.
„Bleib…“, sagst du nur und alles was ich kann ist nicken. Ich will sagen, dass ich gehe, dass du mich loslassen sollst, aber alles, was ich machen kann, ist einfach zu nicken.
Sanft küsst du mich auf meine Haare und ziehst mich so fest du kannst an dich.
Ich spüre deine Wärme, deine Nähe und deine Liebe und ich weiß, auch wenn ich es will, ich kann nicht gehen. Eigentlich bin ich nie gegangen, denn ein Teil von mir ist immer hier geblieben, hier bei dir. Bei meinem Oktober….
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