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 Ein kleines Gedicht zu Herr der Ringe

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GrimReaper666

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BeitragThema: Ein kleines Gedicht zu Herr der Ringe   Mo Jul 06, 2009 1:46 am

Ich wusste nicht genau, in welchen Bereich ich dieses Gedicht reinsetzen sollte (da ja ein Fantasyteil fehlt). So habe ich mich dazu entschieden, dieses Werk - meiner Meinung nach mein bestes Werk - hier in diesen Bereich zu veröffentlichen.



Ein kleines Gedicht zu Herr der Ringe


In einer Zeit der Märchenwesen,
ließ es sich als Magier gut leben;
Umringt von Drachen, Zwergen, Elben,
die durchstreiften diese schönen Welten.
Gewandert bin ich viel im Laufe der Zeit,
über höchste Berge – tiefste Dunkelheit;
Weiser und mächtiger geworden bin ich,
doch ist des jeden sein Weg beschwerlich.

Ein kleiner kleiner Hobbit ich bin,
Frohsinn und leben mir steht im Sinn;
Das Erzählen von Geschichten mein Leben,
von dessen Kunst nicht genug ich kann geben.
Lebe friedlich ich in meiner Höhle,
will nie reisen, weil ich mich wohl fühle;
Essen ist das, was ich am liebsten tu,
hab ichs gerne viel und danach meine ruh.

Zwerg werd ich genannt von allen,
wir manchmal über unsre Bärte fallen;
Graben tief wir Höhlen in Berge,
denn wir sind ja Edelsteingelehrte.
Große Kunst des Schmiedens wir sehr gut kennen,
doch die gemachten Stücke wir ungern verschenken;
Meister des Mythryl wir sind,
eines Schmiedes talentiertes Kind.

Mysteriös ich bin das gar so alt werdende Elbenkind,
bewege ich mich mit meinen Füßen geschwind;
Weise und älter als viele andere Wesen,
haben wir ein schönes, verzaubertes Leben.
Jahrhunderte gar Jahrtausende alt sind wir,
doch wenn wir hören Möwen oder sehen Meer;
Dann gibt es kein halten mehr für uns hier,
reisen wir mit Booten fern weg übers Meer.

Ents nennt man uns in der gemeinsamen Sprache,
doch ist das nicht unsere persönliche Sache;
Die ältesten Lebewesen der Welt wir sind,
leben langsam, ohne Hast, aber friedlich gesinnt.
Nichts uns aus der Ruhe bringt,
keiner in unsere Sprache singt;
Alt wir sind, werden aber auch irgendwann gehen,
und niemand uns wird denn je wiedersehen.

Menschen, tollkühn und aufstrebend,
wenig von alten Erzählungen wissend;
Sind wir die nächsten Herrscher dieser Welt,
wo Dunkelheit und Tod sie jetzt befällt.
Wollen alle wir beschützen diese Welt,
die so viele Lebewesen beieinander hält;
Sie friedlich beherrschen – im Einklang,
mit Lieblichkeit, Herrlichkeit und Gesang.

Doch ein dunkler Herrscher mit Ring kommt,
nach Macht, Mord und Herrschaft sinnt;
mit einen Ring von unglaublichen Mächten,
von dem wird wie folgt erzählt in alten Schriften:

„Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.“

In Mittelerde, wo alles lebt und singt,
wo der große Adler seine Flügel schwingt;
Herrscht Aufruhr und Krieg zu alter Zeit,
wo friede war fern wie die Sonne weit.
Doch gewinnen die Wesen der Freude,
feiern sie diesen Tag gar noch heute;
Wo vernichtet wurde der eine Ring im Schicksalsberg,
und all die Macht der Magie war verwirkt.

So leben die Menschen heute in Frieden,
und lassene Mittelerde aufs neue erblühen;
Einklang und Freude durchzieht die Welt,
in der die Dunkelheit bald wieder einfällt.

©️ Grim Reaper of Poetry 666
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